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Wie es dazu kam, dass ich aus Straußen-Eierschalen Schmuck herstelle.

Schon als Kind wurde ich durch meinen Vater in viele Geheimnisse der Natür eingeführt. Zuerst zeigte und erläuterte er mir die einheimischen Planzen und Tiere. Er "zauberte" aus Muscheln, Kokosnusschalen und anderen Materialien kleine Kunstwerke. Ich fand selbst Interesse daran und nach jedem Ostseeurlaub wurden aus den mitgebrachten Muscheln, Amoniten und anderm Strandgut Ketten und weitere Schmuckstücke gefertigt. Die Arbeit war allerdings sehr mühsam, denn die Muscheln mit einem Handbohrer zu durchbohren grenzte an Schwerstarbeit und Konzentrationstraining. Ein wenig zu viel Druck und die Muschel war zerbrochen.

Meine erste Kette entstand allerdings schon viel früher und zwar aus Sternchennudeln. Im Kindergarten wurde gefädelt und später mit Nagellack rosa lackiert. Diese Kette sah sie wirklich edel aus. Die Mutti bekam sie geschenkt.

Das mühseligste jedoch, was ich je gemacht habe, war eine Kette aus Leinsamen. Diese kleinen Samen aufzufädeln gleicht einer Syssifus-Arbeit. Sie sind zu klein zum Anfassen und jede noch so kleine Nadel, die es damals gab, war einfach viel zu dick. Die Samen zersprangen immer wieder. Irgendwann hatte ich es doch geschafft und das Ergebnis ließ sich sehen - die Fingerkuppen allerdings waren nicht mehr als solche erkennbar.

In der Schule gab es damals noch die Unterrichtsfächer "Werken" und "Nadelarbeit". Wir erlernten die Grundfertigkeiten der Holz- und Metallbearbeitung. Neben einfachen Stücken hatte ich die größte Freude an der Herstellung und Gestaltung eines Schmuckkästchens mit Schiebedeckel. In "Nadelarbeit" trainierten wir die Handhabung von Nadeln und Faden ebenso, wie die künstlerische Gestaltung von Papier, Stoff und anderen Materialien.

Die Begeisterung für Schmuck und Naturmaterialien ließ mich bis heute nicht los. Das merkte ich allerdings erst jetzt, als ich begann diese Seite zu gestalten.

Ich wollte immer etwas Besonderes machen und es sollte möglichst wenig kosten. Das preiswerteste Material war und sind Dinge, die schon einmal sinnvoll benutzt wurden und dann weggeworfen wurden oder werden sollten. In Neudeutsch heißt das "Upcycling". Als ich die Straußenfarm eines Bekannten besuchte, machte ich mir sofort Gedanken über die zerbrochenen Eierschalen. Er erzählte, dass die nicht benötigten Schalenstücken der geschlüpften Kücken entweder wieder verfüttert werden (wird bei Hühnern auc so gemacht), oder sie kommen in den Müll, weil sie keiner braucht. Die ganzen Eier werden gern gekauft. Es gibt viele Künstler, die wahre Kunstwerke aus ihnen machen oder sie fantastisch bemalen.

Ich bekam jedenfalls einen Beutel voll Bruchstücke verschiedener Größe und - hatte einfach keine Idee.

Was macht man mit einem ziemlich stabilen, weißem glänzenden Material mit sehr scharfen Kanten? Man kann die Kanten glätten und Löcher hinein bohren. Man kann es auch in bestimmte Formen schleifen und dann verzieren.

Nach ca. zwei Jahren nahm ich diesen Beutel mal wieder in die Hand und - dann schaute ich im im Internet nach, was andere aus Straußeneierschalen machen. Ich fand viele schöne Eier und auch Bruckstücke und Schmuck. Eine Idee für mich war allerdings immer noch nicht dabei.

Ich suchte weiter und stieß auf die Seite eines Vereins, der die Ureinwohner Namibia, die Ju/'hoansi Buschleute unterstützt, indem sie Ketten und andere Schmuckstücke aus Perlen aus Straußeneierschalen in Deutschland verkaufen und so das Überleben dieser Menschen unterstützt. Sofort bestellte ich zwei Ketten und zwei Armbänder. Sie in den Händen zu halten, war so beeindruckend für mich, dass ich spontan meine Idee hatte:

Ich werde die Ursprünglichkeit der Straußen-Eierschalen-Bruchstücke erhalten und daraus Kettenanhänger und andere Schmuckstücke herstellen. Die endlosen Gehirnverrenkungen hatten endlich ein Ergebnis hervorgebracht.

Welche? - das kann jeder im Shop sehen und bei Gefallen auch käuflich erwerben.

Es gibt jedoch immer nur ein Stück. Jedes ist ein Unikat.

Vor der Geldüberweisung bitte immer erst per email nachfragen und die Antwort abwarten. Es könnte sein, dass es inzwischen verkauft und noch nicht im Internet gelöscht wurde.

Wer wissen will, wie die Schmuckstücke entstehen, klicke bei Werkstatt

   

 

  Sollten Sie weitere Fragen haben, lassen Sie es mich wissen. Ich bin gern bereit sie Ihnen zu beantworten.
o-strich@mitpunkt.de
 
   
 
   

o-strich

Silvia Köstner

Schillerstraße 10

03119 Welzow

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